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	<title>Fasten Archives - REJUVENS</title>
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	<title>Fasten Archives - REJUVENS</title>
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		<title>Durchbruch erzielt: Das Enzym CMLase kehrt jahrzehntelange chemische Alterung von Proteinen um</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine neue Nature Communications-Studie zeigt erstmals die enzymatische Reparatur von CML-Schäden in menschlichem Gewebe ex vivo – ein Proof-of-Concept mit weitreichenden Implikationen für die Rejuvenation-Forschung. Das Altern des menschlichen Körpers ist nicht nur ein biologischer, sondern auch ein chemischer Prozess. Über Jahrzehnte hinweg reagieren reduzierende Zucker und reaktive Dicarbonyle mit &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine neue <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-026-75141-2">Nature Communications-Studie </a>zeigt erstmals die enzymatische Reparatur von <a href="https://www.telepolis.de/article/Longevity-Enzym-dreht-molekulare-Alterung-in-menschlichem-Gewebe-zurueck-11366236.html">CML-Schäden in menschlichem Gewebe</a> ex vivo – ein Proof-of-Concept mit weitreichenden Implikationen für die Rejuvenation-Forschung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Altern des menschlichen Körpers ist nicht nur ein biologischer, sondern auch ein chemischer Prozess. Über Jahrzehnte hinweg reagieren reduzierende Zucker und reaktive Dicarbonyle mit langlebigen Proteinen – insbesondere mit dem Aminosäurerest Lysin. Dabei entstehen <strong>Advanced Glycation End Products (AGEs)</strong>, fortgeschrittene Glykierungsprodukte. Eines der häufigsten und pathogensten davon ist <strong>Nε-Carboxymethyl-Lysin (CML)</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CML verändert die Struktur von Proteinen, fördert die Vernetzung von Kollagen und Elastin in der extrazellulären Matrix und aktiviert den Rezeptor für Advanced Glycation End Products (RAGE). Die Folge: chronische Entzündungsprozesse, oxidativer Stress und fortschreitender Verlust der Gewebeelastizität – sichtbar in alternder Haut, versteiften Blutgefäßen oder einer getrübten Augenlinse. Bisher galt dieser Schaden als weitgehend irreversibel. Eine neue Studie in <em>Nature Communications</em> ändert diese Annahme grundlegend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die bisherige Sackgasse: Prävention statt Reparatur</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Endogene Systeme wie die Glyoxalase 1 (Glo1) können reaktive Vorstufen (z. B. Methylglyoxal) abbauen und so die <em>Bildung</em> neuer AGEs verlangsamen. Pharmakologische Ansätze wie Aminoguanidin oder Alagebrium zielten ebenfalls darauf ab, die Bildung neuer Addukte zu verhindern. Doch die bereits über Jahrzehnte hinweg akkumulierten, stabilen CML-Modifikationen blieben unangetastet – und mit ihnen die damit verbundenen Gewebeschäden und Entzündungsschleifen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Durchbruch: CMLase – ein maßgeschneidertes Reparatur-Enzym</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von <strong>Revel Pharmaceuticals</strong>, <strong>Calico Life Sciences</strong> und dem <strong>University of Colorado Anschutz Medical Campus</strong> haben nun ein Enzym entwickelt, das CML gezielt oxidiert und das native Lysin wiederherstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausgangspunkt war eine bakterielle Glycinoxidase von Calidothrix rosea (CrGO). Durch <strong>gerichtete Evolution</strong> – das systematische Screening und die Optimierung von über 500 Millionen Enzymvarianten – entstand <strong>CMLase</strong> (Variante CrGO-897). Das Enzym erkennt die Carboxymethylgruppe am Lysin und katalysiert die oxidative Abspaltung dieser Gruppe. Als Nebenprodukte entstehen Glyoxylat und Wasserstoffperoxid, die vom Körper physiologisch abgebaut werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Besondere: CMLase wirkt nicht nur auf freies CML, sondern auch auf <strong>peptidgebundenes und proteinständiges CML</strong> – also genau dort, wo der Schaden in biologischen Geweben sitzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Überzeugende Ergebnisse im Labor und am menschlichen Gewebe</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In vitro</strong> zeigte CMLase eine breite Substrataktivität:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deutliche Reduktion von CML an Modellproteinen wie Rinderserumalbumin (BSA), Casein, Hämoglobin, Kollagen und Linsenproteinen (Reduktionen zwischen 52 % und 97 %).</li>



<li>Proteomik-Analysen an CML-modifiziertem BSA belegten die Entfernung an 30 von 33 modifizierten Stellen – bei vielen Stellen &gt;50 %, bei einigen sogar &gt;90 %.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ex_vivo">Ex vivo</a> an menschlichem Gewebe</strong> von älteren Spendern war der Effekt besonders beeindruckend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Augenlinse</strong> eines 64-jährigen Spenders: 45 % (LC-MS/MS) bis 78 % (ELISA) geringere CML.</li>



<li><strong>Arteriengewebe</strong> eines 75-jährigen Spenders: &gt;70 % Reduktion (Immunhistochemie mit dem Antikörper 6D12).</li>



<li><strong>Hautgewebe</strong>: &gt;55 % Reduktion – das verbleibende CML-Niveau lag unter dem typischerweise bei 31-jähriger Haut gemessenen Wert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Enzym drang in homogenisierte und formalinfixierte Gewebeproben ein und reparierte die Schäden, ohne die zugrunde liegenden Proteine zu zerstören.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Diese Art von Schäden wurde seit den 1980er-Jahren als fester Bestandteil des Alterns betrachtet. Was wir gezeigt haben, ist, dass CML-Schäden in menschlichem Gewebe unter Laborbedingungen tatsächlich umgekehrt werden können. Es ist noch mehr Arbeit nötig, aber diese Ergebnisse verändern die grundlegende Annahme darüber, wie wir diesen Aspekt des Alterns betrachten.“<br>— <strong>Aaron Cravens</strong>, CEO von Revel Pharmaceuticals und korrespondierender Autor der Studie</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für <a href="https://rejuvens.com/2023/01/05/was-ist-longevity-und-warum-sollte-uns-das-interessieren/">Longevity</a> und die Rejuvenation-Forschung?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeit liefert den ersten klaren <strong>Bewei</strong>s dafür, dass chemische Alterungsschäden an Proteinen enzymatisch repariert werden können. Damit erweitert sie das Paradigma der Longevity-Forschung: Nicht nur die Entstehung neuer Schäden verlangsamen, sondern bereits akkumulierte molekulare Schäden aktiv rückgängig machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Potenzielle Anwendungsfelder reichen von der <strong>diabetischen Mikro- und Makroangiopathie</strong> (schnellere AGE-Akkumulation bei Hyperglykämie) über <strong>kardiovaskuläre Steifigkeit</strong> und <strong>Hautalterung</strong> bis hin zu möglichen Effekten im zentralen Nervensystem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Revel Pharmaceuticals verfolgt mit dieser Plattform einen breiteren Ansatz: Neben Glykierungsschäden sollen künftig auch oxidative Schäden sowie andere Akkumulationen enzymatisch adressiert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wichtige offene Fragen und Limitationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie ist bewusst transparent:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Ergebnisse wurden <strong>ex vivo</strong> erzielt. Ob CMLase im lebenden Organismus (in vivo) ähnlich wirksam ist, die Gewebebiomechanik verbessert oder das RAGE-Signal nachhaltig dämpft, muss noch gezeigt werden.</li>



<li>Herausforderungen wie die Gewebepenetration in die intakte extrazelluläre Matrix, mögliche Immunogenität (aufgrund des bakteriellen Ursprungs) sowie die weitere Optimierung der katalytischen Effizienz stehen noch aus.</li>



<li>CMLase adressiert zunächst nur eine spezifische AGE-Modifikation; andere stabile Addukte (z. B. Glucosepan) erfordern eigene Enzyme.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Limitationen schmälern den wissenschaftlichen Wert nicht – vielmehr definieren sie die nächsten klaren Forschungsziele.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Ein neues Kapitel in der molekularen Reparatur des Alterns</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Publikation „<a href="https://www.nature.com/articles/s41467-026-75141-2">Reversal of protein chemical aging by enzymatic deglycation</a>“ (Nature Communications) markiert einen wichtigen Meilenstein. Sie zeigt, dass ein Schaden, der lange als unvermeidlich und irreversibel galt, enzymatisch reparierbar ist – zumindest unter kontrollierten Laborbedingungen und in menschlichem Gewebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Rejuvenation-Forschung eröffnet sich damit ein vielversprechender neuer Werkzeugkasten: gezielt entwickelte Enzyme, die molekulare Alterungsschäden rückgängig machen können. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie schnell und sicher sich dieser Ansatz vom Labor in therapeutische Anwendungen überführen lässt.</p>
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		<title>Weniger essen, länger leben: Die Wissenschaft und Praxis des Fastens</title>
		<link>https://rejuvens.com/2026/07/12/weniger-essen-laenger-leben-die-wissenschaft-und-praxis-des-fastens/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 11:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zusammenfassung der Lifespan-Episoden zum Thema Fasten mit Dr. David Sinclair Die Episoden behandeln in zwei Teilen das Thema Kalorienrestriktion und Fasting: zuerst die wissenschaftlichen Grundlagen, dann die praktische Anwendung. Im Folgenden fasse ich die zentralen Erkenntnisse praxisorientiert zusammen – mit dem Fokus darauf, was für eine nachhaltige Integration in den &#8230;</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammenfassung der Lifespan-Episoden zum Thema Fasten mit Dr. David Sinclair</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Episoden behandeln in zwei Teilen das Thema Kalorienrestriktion und Fasting: zuerst die wissenschaftlichen Grundlagen, dann die praktische Anwendung. Im Folgenden fasse ich die zentralen Erkenntnisse praxisorientiert zusammen – mit dem Fokus darauf, was für eine nachhaltige Integration in den Alltag relevant ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum unser modernes Essverhalten ein evolutionäres Problem darstellt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der menschliche Körper ist evolutionär auf Phasen von Nahrungsknappheit ausgerichtet. Historisch aßen Menschen oft nur ein- bis zweimal täglich, wenn Nahrung verfügbar war. Bestimmte genetische Varianten (z. B. TCF7L2, teilweise mit Neandertaler-DNA assoziiert) unterstützten in solchen Zeiten das Überleben durch effiziente Energiespeicherung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Industrialisierung und veränderten Essgewohnheiten (drei Mahlzeiten plus Snacks, beeinflusst durch Marketing) entstand ein Mismatch zwischen genetischer Ausstattung und moderner Umgebung. David Sinclair beschreibt dies als „evolutionary mismatch“. Viele Menschen tragen Varianten in sich, die in einer Umgebung mit ständig verfügbarer Nahrung zu erhöhtem Risiko für Übergewicht, metabolische Störungen und beschleunigtes Altern beitragen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bewusste Reduktion von Essfrequenz und Kalorienmenge kann helfen, diese alten Reparaturmechanismen wieder zu aktivieren.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wissenschaftliche Grundlagen zu Kalorienrestriktion und Fast</strong>en</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung zu Kalorienrestriktion (CR) und Fasten zeigt konsistente Effekte auf zellulärer und organismischer Ebene:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-024-08026-3">Tierstudien</a> führte CR bei Mäusen zu einer Lebensverlängerung von bis zu 28 %. Bei Primaten verzögerte sich das Auftreten altersassoziierter Erkrankungen.</li>



<li>Die Humanstudie <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31303390/">CALERIE</a> (mit ca. 12 % Kalorienreduktion über zwei Jahre) zeigte eine Verlangsamung des biologischen Alterungsprozesses um etwa 2–3 % sowie Verbesserungen bei Blutdruck, Blutfetten, kognitiven Funktionen und Schlafqualität.</li>



<li>Zentrale Mechanismen umfassen die Aktivierung von Sirtuinen, AMPK und Autophagie sowie die Reduktion von mTOR- und Insulin/IGF-1-Signaling. Dies führt zu verbesserter DNA-Reparatur, reduzierter Inflammation und optimierter mitochondrialer Funktion.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eine 2024 veröffentlichte <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11932140/">Studie</a> deutet darauf hin, dass Lithocholsäure (LCA), eine von Darmbakterien produzierte Gallensäure, einige Effekte von CR nachahmen kann. Dies unterstreicht die Bedeutung des Mikrobioms.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ketone (z. B. Beta-Hydroxybutyrat) entstehen ab ca. 16–24 Stunden Fasten und dienen dem Gehirn als alternative Energiequelle. Exogene Ketone können in bestimmten Situationen unterstützend wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die individuellen Effekte variieren je nach Genetik, Darmmikrobiom, Ausgangszustand und weiteren Lebensstilfaktoren. Eine personalisierte Herangehensweise ist daher empfehlenswert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Praktische Umsetzung: Chrono-Nutrition und zeitliche Abläufe beim Fasten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Gesamtmenge spielt der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme eine wesentliche Rolle (Chrono-Nutrition). Die Insulin-Sensitivität ist typischerweise morgens höher. Spätes Essen kann die zirkadiane Rhythmik stören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sinclair praktiziert in der Regel ein 18:6‑Essfenster. Die physiologischen Veränderungen während des Fastens lassen sich in etwa wie folgt gliedern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>12–18 Stunden: Zunahme der Fettverbrennung</li>



<li>16–24 Stunden: Beginn der Ketose und verstärkte Autophagie</li>



<li>24–36 Stunden und länger: Weitere Zunahme von Reparaturprozessen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Abläufe sind individuell unterschiedlich und sollten behutsam erprobt werden.</p>



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<iframe title="What to Eat &amp; When to Eat for Longevity: New Science | Lifespan with Dr. David Sinclair - S2, Ep. 3" width="742" height="417" src="https://www.youtube.com/embed/hITH7DGbpw4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Häufige Bedenken und wissenschaftliche Einordnungen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen äußern immer wieder Bedenken hinsichtlich Fasten im allgemeinen oder auch des intermittierenden Fastens. David Sinclair adressiert dies evidenzbasiert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Muskelerhalt</strong>: Bei ausreichender Proteinzufuhr (ca. 1,2–2 g/kg Körpergewicht) und begleitendem Krafttraining ist ein signifikanter Muskelabbau in der Regel nicht zu erwarten.</li>



<li><strong>Hormonelle Auswirkungen und Libido</strong>: Bei moderater, nachhaltiger Umsetzung berichten viele von stabilen oder sogar verbesserten Werten nach einer Adaptationsphase von einigen Wochen.</li>



<li><strong>Hunger und Stimmung</strong>: Anfängliches Hungergefühl ist normal und lässt bei den meisten nach 2–3 Wochen nach.</li>



<li><strong>Essstörungen</strong>: Bei achtsamer und nicht restriktiv-exzessiver Anwendung besteht kein direkter kausaler Zusammenhang.</li>



<li><strong>Frauenspezifische Aspekte</strong>: Der weibliche Zyklus kann die Verträglichkeit beeinflussen. Längere Fastenfenster werden in der Follikelphase oft besser toleriert. Bei bestehendem Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Stillzeit sollte Fasting nur in Absprache mit medizinischem Fachpersonal erfolgen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Empfehlungen zur praktischen Integration</strong> aus langjähriger praktischer Erfahrung</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Schrittweises Vorgehen</strong><br>Beginnen Sie mit einem 12:12- oder 14:10-Essfenster und erweitern Sie bei guter Verträglichkeit schrittweise (z. B. auf 16:8).</li>



<li><strong>Ernährungsqualität</strong><br>Innerhalb des Essfensters sollte der Fokus auf protein- und ballaststoffreichen, weitgehend unverarbeiteten Lebensmitteln liegen.</li>



<li><strong>Krafttraining</strong><br>Regelmäßiges Widerstandstraining (2–3 Einheiten pro Woche) unterstützt den Muskelerhalt und die metabolischen Effekte.</li>



<li><strong>Monitoring</strong><br>Die Beobachtung relevanter Parameter (z. B. Blutzucker, Blutfette, Entzündungswerte, Körperzusammensetzung) ermöglicht eine individuelle Anpassung. Wearables können ergänzende Daten liefern.</li>



<li><strong>Plateaus und Anpassung</strong><br>Bei ausbleibendem Fortschritt können eine leichte Verengung des Fensters, Anpassung des Trainings oder Optimierung von Schlaf und Stressmanagement hilfreich sein.</li>



<li><strong>Optionale Unterstützung</strong><br>Exogene Ketone können in der Anfangsphase oder bei spezifischen Zielen (z. B. kognitive Klarheit) unterstützend wirken. Eine darmgesunde Ernährung fördert natürliche Prozesse im Mikrobiom.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wichtig</strong>:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fasten ist ein potentes, aber nicht für jeden geeignetes Werkzeug. Personen mit Untergewicht, einer Vorgeschichte von Essstörungen, bestimmten Erkrankungen oder medikamentöser Behandlung sollten es ausschließlich in Absprache mit qualifiziertem medizinischem Fachpersonal durchführen. Dieser Beitrag stellt keine individuelle medizinische Beratung dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kalorienrestriktion und Fasten zählen zu den am besten untersuchten nicht-pharmakologischen Ansätzen zur Förderung gesunden Alterns. Sie aktivieren zelluläre Reparaturmechanismen, die evolutionär auf Phasen der Nahrungsknappheit ausgerichtet sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Sinclair-Episoden bieten eine fundierte Übersicht über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und deren praktische Umsetzung. Sie verdeutlichen, dass es nicht um extremes oder perfektionistisches Vorgehen geht, sondern um eine bewusste, an den eigenen Körper angepasste Integration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei rejuvens.com liegt der Fokus darauf, wissenschaftlich fundierte Ansätze in nachhaltige, alltagstaugliche Strategien zu übersetzen. Auf rejuvens.com finden Sie weiterführende praxisorientierte Ressourcen, Protokolle und die Möglichkeit zum Austausch in der Community.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre aktuelle Essensroutine oder bisherigen Erfahrungen mit Fasten sind uns jederzeit willkommen – gerne per Kommentar oder Kontaktformular.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleiben Sie neugierig und konsequent auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Vitalität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lifespan with Dr. David Sinclair – Season 2, Episode 2: „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=U0z4NvbZHm4">Fasting as a Path to Longevity: The Facts</a>“</li>



<li>Lifespan with Dr. David Sinclair – Season 2, Episode 3: „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=hITH7DGbpw4">What to Eat &amp; When to Eat for Longevity: New Science</a>“</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinweis: Die Zusammenfassung basiert auf den Inhalten der genannten Episoden und öffentlich zugänglichen wissenschaftlichen Informationen. Individuelle Ergebnisse können variieren. Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung.</em></p>
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