Shangri-La ist kein Ort — es ist eine Art zu leben

Shangri-La ist kein Ort — es ist eine Art zu leben

Langlebigkeit entsteht vor allem durch den Lebensstil

Bei REJUVENS sind wir überzeugt: Lan­glebigkeit hängt weitaus stärk­er davon ab, wie wir leben, als von den genetis­chen Voraus­set­zun­gen, die uns mit­gegeben wur­den. Gene leg­en zwar eine Grund­lage, doch die entschei­den­den Fak­toren sind die täglichen Entschei­dun­gen: wie wir uns bewe­gen, wie wir uns ernähren, wie wir uns erholen, wie wir mit Stress umge­hen und vor allem, wie gut wir uns selb­st ver­ste­hen. Äußere Umstände kön­nen die Gesund­heit unter­stützen oder belas­ten, bleiben jedoch zweitrangig. Die tief­ere und nach­haltigere Verän­derung muss von innen kommen.

Die Kernbotschaft von The Mindful Revolution

Diese Überzeu­gung ste­ht im Zen­trum von Michael Reuters „The Mind­ful Rev­o­lu­tion“. Die zen­trale Aus­sage des Buch­es ist schlicht und zugle­ich radikal: Wer lernt, sich selb­st klar­er zu ver­ste­hen, gewin­nt die Fähigkeit, nicht nur in unser­er Welt voller Kom­plex­ität und Prob­leme zu über­leben, son­dern auch ein langes und erfülltes Leben zu führen. Selb­stken­nt­nis ist kein Luxus und auch kein abstrak­tes spir­ituelles Ide­al. Sie ist die prak­tis­che Grund­lage für Gesund­heit, Wider­stand­skraft und Sinn. Indem wir unsere eige­nen Muster beobacht­en – unsere automa­tis­chen Reak­tio­nen, unsere ver­bor­ge­nen Äng­ste, unsere unbe­wussten Gewohn­heit­en – lösen wir uns allmäh­lich von den Kräften und Kon­ven­tio­nen, die das Leben verkürzen und ver­ar­men lassen. Ver­ste­hen wird zum Aus­gangspunkt echter Veränderung.

Shangri-La in James Hiltons Lost Horizon

James Hiltons Roman Lost Hori­zon bietet dazu eine ein­drucksvolle lit­er­arische Par­al­lele. Darin wird ein abgele­genes tibetis­ches Kloster namens Shangri-La als Ort außergewöhn­lich­er Lan­glebigkeit und stiller Zufrieden­heit beschrieben. Seine Bewohn­er altern langsam, bleiben gelassen, han­deln mit maßvoller Fre­undlichkeit und ver­weigern sich dem hek­tis­chen Tem­po der Außen­welt. Sie leben in Mäßi­gung. Sie eilen nicht. Sie helfen einan­der. Das Ergeb­nis wirkt beina­he wun­der­sam: ein langes, fried­volles Leben, das vom üblichen Ver­schleiß des All­t­ags ver­schont bleibt. Das Tal scheint sie vor der Zeit selb­st zu schützen. Allerd­ings: Sobald sie das Kloster und das Tal für län­gere Zeit ver­lassen, altern sie genau­so schnell wie alle anderen Menschen.

Shangri-La ist kein geografischer Ort

Doch unsere eigentliche Ein­sicht aus Lost Hori­zon ist nicht geografisch. Shangri-La ist nicht in erster Lin­ie ein ver­bor­genes Tal im Himalaya. Es ist eine Art zu sein. Die Lan­glebigkeit und Zufrieden­heit der Bewohn­er entsprin­gen der Qual­ität ihrer Aufmerk­samkeit und dem Charak­ter ihrer Gewohn­heit­en – nicht der Höhe oder der Abgeschieden­heit des Ortes. Nimmt man die Gelassen­heit, die Mäßi­gung, die Hil­fs­bere­itschaft und die Weigerung, zu het­zen, fort, ver­schwindet die beson­dere Qual­ität von Shangri-La, ganz gle­ich, wo man ste­ht. Sich so zu ver­hal­ten, ist naturgemäß am konkreten Ort Shangri-la deut­lich ein­fach­er als in unser­er hek­tis­chen mod­er­nen Welt. Mit anderen Worten: Der Anspruch an uns selb­st steigt, wenn wir nicht in fried­voller Abgeschieden­heit leben.

Genau diese Sichtweise vertreten wir bei REJUVENS. An einen ruhigeren Ort umzuziehen, eine neue Ernährungsweise anzunehmen oder die äußeren Rou­ti­nen zu verän­dern, wird die Gesund­heit fördern. Doch keine dieser Maß­nah­men reicht für sich allein aus. Nach­haltige Verän­derung ver­langt einen inneren Wan­del – jene Form der Selb­stken­nt­nis, die The Mind­ful Rev­o­lu­tion beschreibt. Wenn ein Men­sch begin­nt, seine eige­nen Muster klar­er zu erken­nen, wird er von selb­st weniger eilig, maßvoller und fähiger zu echter Hil­fs­bere­itschaft. In diesem Sinne trägt jed­er Men­sch bere­its die Möglichkeit Shangri-La in sich.

Die dem außer­halb des Klosters Shangri-la angepasste schnelle Alterung der Bewohn­er, sobald sie den heili­gen Ort länger als 14 Tage ver­lassen, passt zu unser­er Sicht: nur, wenn der Mem­sch den Lebensstil des Klosters verin­ner­lichen würde, bliebe er lange jung – nicht jedoch, wenn er sich (wieder) den Kon­ven­tio­nen des „nor­malen Lebens unterwirft.

Die alltäglichen Qualitäten eines langen und erfüllten Lebens

Der Lebensstil des Hilton’schen Klosters ist daher keine Fan­tasie, die man in fer­nen Bergen suchen müsste. Es han­delt sich um erre­ich­bare men­schliche Eigen­schaften: Gelassen­heit statt ständi­ger Hast, Mäßi­gung statt Über­maß, Hil­fs­bere­itschaft statt Iso­la­tion und beständi­ge Aufmerk­samkeit für das eigene innere Leben. Diese Qual­itäten, von innen her­aus gepflegt, sind es, die aus gewöhn­lichen Tagen ein langes und erfülltes Leben machen.

Shangri-La ist nir­gend­wo anders.
Es ist die Art, wie wir leben, sobald wir begin­nen, uns selb­st zu verstehen.

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